„Zuhören – gehört werden – die eigene Stimme finden“ – Bibliolog als Weg zu Dialog und Verständnis
„Effata – öffne dich!“ – Mit diesem einen Wort öffnet sich für einen Menschen, der taub und stumm war, eine neue Welt. Hören und Sprechen werden wieder möglich – Kommunikation, Beziehung, Teilhabe am Leben. Was bedeutet das in einer Zeit, in der viele Menschen das Gefühl haben, nicht gehört zu werden? In einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten laut und selten dialogisch geführt werden?
Der Bibliolog ist eine dialogische Form der Bibelauslegung, bei der die Teilnehmenden „zwischen den Zeilen“ der Bibel lesen und sich in biblische Figuren hineinversetzen. Durch gezielte Fragen, Stille und Resonanzräume entstehen neue Deutungen und der biblische Text wird lebendig.
Im Garten der Stille lädt diese Werkstatt dazu ein, den biblischen Text von der Heilung eines Taubstummen (Markus 7,31–37) mit der Methode des Bibliologs neu zu entdecken.
Dabei werden auch aktuelle gesellschaftliche Themen wie Sprachlosigkeit, Ausgrenzung und die Sehnsucht nach Begegnung und Verständigung aufgegriffen.
Herzlich eingeladen sind alle Interessierten, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Leitung: Barbara Petersen, Religionspädagogin, Bibliologin (Mitglied im ökumenischen Netzwerk Bibliolog)
Gebühr: 45 € inkl. Verpflegung
TN-Zahl: mind. 8, max. 12
Anmeldung: bis spätestens 10. September →HIER (3)
Veranstalter: Ev. Erwachsenenbildung der Lippischen Landeskirche in Kooperation mit dem Institut St. Bonifatius