Die Franziskaner in Wiedenbrück blicken auf eine lange Geschichte zurück. Stets waren die Mönche eng mit der Bevölkerung verbunden. 375 Jahre hielt die Ordensgemeinschaft nicht nur Gottesdienste, sondern bot z. B. auch geistliche Begleitung oder zuletzt auch Kloster-Oasen-Tage an. Nach dem Weggang der Mönche 2019/2020 erwarb eine gemeinnützige Genossenschaft das Kloster. Ziel des Projekts ist es, den Ort für bürgerschaftliche, spirituelle und kulturelle Begegnungen zu öffnen und die Tradition der Franziskaner zu erhalten.

Franziskanerkloster Wiedenbrück
Mönchstr. 19
33378 Rheda-Wiedenbrück
T 05242 9289-0
www.franziskaner-wiedenbrueck.de

Geschichte

Im Jahre 1644 übertrug der Osnabrücker Fürstbischof Franz Wilhelm von Wartenberg die Seelsorge an der Marienkirche den Franziskanern. Seit dieser Zeit gibt es mit einer kurzen Unterbrechung im Kulturkampf des 19. Jahrhunderts eine ununterbrochene franziskanische Geschichte in Wiedenbrück.

Mit dem Bau des heutigen Klosters wurde im Jahr 1667 begonnen. Ende des 19. Jahrhunderts kamen die im roten Backsteinbau errichteten Anbauten an der Mönchstraße und am Nonnenwall dazu.

Die erste Kirche an diesem Ort stammt aus der Zeit um 1200. Die Weihe der heutigen Kirche, die im 18. Jahrhundert mehfach erweitert wurde, erfolgte im Jahr 1470. Die letzte Renovierung fand im Jahr 2008 statt. Die Marienkirche steht den Gläubigen für Gottesdienste, zur Beichte, zum stillen Gebet und für die Wallfahrten zum Gnadenbild – einer Pieta aus der Zeit um 1500 – zur Verfügung.

Bis 2019 gab es eine aktive Gemeinschaft von Brüdern. Nach dem Weggang der Mönche erwarb eine gemeinnützige Genossenschaft das Kloster. Ziel des Projekts ist es, den Ort für bürgerschaftliche, spirituelle und kulturelle Begegnungen zu öffnen und Kloster und Garten als Denkmal und Ort der Begegnung und Besinnung zu erhalten: Erinnerung und „Fortführung“ der 375-jährigen Tradition der Franziskaner in Wiedenbrück als Ort des religiösen Lebens in Wiedenbrück

Möglichkeiten | Angebote

Klosterkultur
heutige Nutzung Erhalt als religiöse und soziale Begegnungsstätte mit u. a. spirituellen Angeboten und Öffnung des Klostergartens sowie kulturellen Veranstaltungen
Gottesdienste  keine
Führungen  auf Anfrage
Klostertourismus
Gastronomie  in Wiedenbrück
Parkmöglichkeit  ja
ÖPNV-Anbindung  Bus
Besichtigung/Eintritt  Kirche geöffnet
Lokale Besonderheiten  Innenstadtlage von Wiedenbrück

Bildergalerie