Das Kloster Wormeln geht zurück auf ein 1246 gegründetes ehemaliges Nonnenkloster. Es liegt in Wormeln, 3 km südlich von Warburg. Heute ist nur noch die gotische Klosterkirche St. Simon und Judas von 1315 im Besitz der Katholischen Kirchengemeinde, während das Gut und weitere Gebäude sich in Privatbesitz befinden.

In der Krypta sind Wandfresken mit Darstellungen der St. Margareta und St. Katharina zu sehen. In der Kirche selbst sind ein romanischer Taufstein unbekannter Herkunft, ein Triumphkreuz von ca. 1450 und eine Strahlenkranzmadonna von etwa 1525 erhalten geblieben. Die Nonnenempore mit Altar und einem Chorgestühl aus der Zeit des Rokokos bezeugt die klösterliche Vergangenheit. Das Bode-Museum zu Berlin verwahrt das aus dem Kloster stammende Tafelbild „Maria als Thron Salomos“ aus dem frühen 14. Jahrhundert. Es ist eines der bedeutendsten und inhaltsreichen Gemälde der frühen „westfälischen Schule“ aus dem späten Mittelalter.Ein Porträt der von 1783 bis 1797 amtierenden Äbtissin Rosenmeyer ist im Museum „Stern“ in Warburg ausgestellt.

Quelle: Wikipedia

Kath. Kirchengemeinde St. Marien

Josef-Kohlschein-Str. 9
34414 Warburg
Tel.: (0 56 41) 2301

www.st-marien-warburg.de

Klosterkultur
Gottesdienste katholisch
Veranstaltungen Kirchenmusik
Klostertourismus
Parkmöglichkeit ja
ÖPNV-Anbindung Bahn (Warburg), Bus
1246 Gründung
1810 Aufhebung durch Jérôme Bonaparte