Das Dominikanerkloster in Warburg wurde 1281 von Otto von Rietberg, Bischof von Paderborn, gegründet. Eindrucksvoll beherrschen noch heute die evangelische Pfarrkirche und das Marianum die Silhouette Warburgs. Das Gymnasium auf dem Ikenberg hat eine lange Tradition: Bereits 1628 eröffneten dort Dominikaner eine höhere öffentliche Schule – sie wurde auch nach der Aufhebung des Klosters (1824) weitergeführt. Wesentliche Teile der ehemaligen Klosteranlage stammen aus dem 18. Jahrhundert. Die Kirche ist ein Ergebnis verschiedener Bauphasen.

Die Aufhebung des Dominikanerklosters bedeutete nicht das Ende der Ordensgemeinschaft in Warburg. Von der preußischen Regierung genehmigt, erfolgte 1892 eine Neugründung im Nordosten der Stadt, zwischen 1903 und 1908 entstanden Kirche und Konventgebäude im neogotischen Stil.

Nach der Schließung der Dominikaner-Niederlassung im Jahre 1993 erwarb die syrisch-orthodoxe Kirche von Westfalen den Komplex (1996). Inzwischen zur Abtei erhoben, wurde das Kloster zum Zentrum der syrisch-orthodoxen Gemeinden Deutschlands ausgebaut.

Kirche „Maria im Weinberg“
Brüderkirchhof 3
34414 Warburg

Evangelische Kirchengemeinde Warburg
Gemeindebüro
Sternstraße 19
34414 Warburg
Tel. 05641 8521
pad-kg-warburg@kkpb.de
www.kirche-warburg.de

Syrisch-orth. Kirche v. Antiochien in Deutschland
Klosterstraße 10 · 34414 Warburg
Tel. 05641  740564

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Klosterkultur
Gottesdienste Sonntag 10.45 Uhr
Führungen Gruppen auf Anfrage
Veranstaltungen Konzerte
Klostertourismus
sehenswert Communicare:
Die Atmosphäre des alten Sakralraums als Projektionsfläche für die Ausdrucksformen junger Kunst nutzen – das ist das Anliegen des alle zwei Jahre stattfindenden Ausstellungsprojektes »Communicare«, das insbesondere den Künstlernachwuchs der Region zum Mitmachen einlädt.
Parkmöglichkeit ja
ÖPNV-Anbindung Bahn: Bhf Warburg
Bus: Stadtbus
Besichtigung in den Sommermonaten: Sa 15.00-17.00 Uhr | So 12.00-17.00 Uhr
Lokale Besonderheiten Rad-/Wanderwege: W: A1, X3, Hessenweg, Kreiswanderweg Hx-Süd
R: Diemelradweg (R8), Lokale Rundtouren Warburg, Kloster-Garten-Route
1281 Gründung

Das Gymnasium auf dem Ikenberg hat eine lange Tradition: Schon 1628 eröffneten dort Dominikaner eine höhere öffentliche Schule – sie wurde auch nach der Aufhebung des Klosters (1824) weitergeführt. 1281 vom Paderborner Bischof Otto von Rietberg berufen, hatte der Predigerorden zunächst für Konflikte gesorgt. Die Bürger der Altstadt wehrten sich gegen die Schenkung ihrer Marienkapelle und des für die Konventbauten vorgesehenen Areals an die Mönche – der Streit wurde jedoch beigelegt.
Quelle: http://www.kulturland.org

Bildergalerie

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