1926 gründeten die Klarissen von Münster ein neues Kloster in Paderborn. 1949 wurde die Klosterkirche als erste Kirche nach Kriegsende im zerstörten Paderborn eingeweiht. Der Lebensstil der Klarissen ist schlicht: Ehelos, in Gemeinschaft, in großer Empfänglichkeit, ganz Frau, Gott hingeschenkt, der Neues wachsen und reifen lassen will. Die Gemeinschaft besteht heute aus zehn Mitgliedern.

Für Besucher besteht die Möglichkeit der Teilnahme an der Feier der heiligen Messe und des Stundengebetes. Interessierte Frauen dürfen nach einem Vorstellungsgespräch ein paar Tage mit im Kloster leben.

Quelle: http://klarissen-paderborn.de

Klarissenkloster
Theodor-Heuss.Str. 11
33102 Paderborn.
Tel: 05251/33658
http://klarissen-paderborn.de
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Klosterkultur
Gottesdienste Täglich um 8.00 Uhr: Heilige Messesonntags: 17.30 Uhr Vesperam 1. Sonntag im Monat: 15.30 Eucharistische Anbetung, 17.00 Uhr Vesper.
Führungen auf Anfrage
Angebote Für interessierte Frauen besteht nach Absprache die Möglichkeit, im Kloster mitzuleben.
Als kontemplative Schwestern nehmen die Klarissen gern  Anliegen (via Gespräch, Post, Telefon, Internet) mit ins Gebet.
Besichtigung Die Kirche ist von 7.30 bis 18.00 Uhr für stilles Gebet offen.Die Klosterpforte ist an Werktagen von 9.00 bis 12.00 Uhr und von 14.30 bis 17.00 Uhr besetzt,
an Sonn- und Festtagen sind die Ordensschwestern per Telefon erreichbar.

Ab 1921 gab es Pläne zu einer Neugründung im Klarissenkloster Münster. Am 19. März 1925 wurde der Grundstein gelegt. 1926 wurde die kleine Kapelle eingeweiht und sieben Klausur- und drei Außenschwestern begannen das gemeinsame Leben in Paderborn. Das Haus wurde während der Zeit des Nationalsozialismus‘ nicht beschlagnahmt, allerdings mussten die Schwestern Heimarbeit für die Wehrmacht leisten.

1945 wurden nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges Franziskaner und Cellitinnen, deren Klöster zerbombt waren, im Klarissenkloster Paderborn aufgenommen, da das Klostergebäude selbst nur geringe Kriegsschäden erlitten hatte. In der Nachkriegszeit wurde eine Suppenküche für die Bevölkerung eingerichtet. 1949 wurden die jetzige Klosterkirche und der Schwesternchor errichtet. 1951 baute man den Südflügel an und gestaltete den Pfortenbereich neu; in einem letzten Bauabschnitt wurde 1968 der Kreuzgang geschlossen.

1973 trat die Gemeinschaft der neuerrichteten Föderation der deutschsprachigen Klarissen bei. 1985 wurden Kirche und Schwesternchor renoviert. Die Schwestern gründeten auch ein Klarissenkloster in Brno, das 1997 eingeweiht wurde. 1998 zogen die beiden letzten Außenschwestern in die Klausur, der Außenschwesternflügel wurde Wohnbereich der Clementiner, der Schüler des ehemaligen Clemens-Hofbauer-Kollegs in Bad Driburg. 2000 wurde der Noviziatsflügel renoviert, und 2011 feierten die Schwestern das Jubiläum 85 Jahre Klarissen in Paderborn.

Quelle: Wikipedia