1749 beginnen Franziskanermönche in Lügde ein Kloster zu errichten, das nach sieben Jahren Bauzeit eingeweiht werden konnte. 1812 wird das Franziskanerkloster durch die Westfälische Regierung in Kassel unter Jerome Bonaparte wieder aufgehoben und verkauft. Die Klosterkirche wird in einen Viehstall umgewandelt. 1859 kauft die  Katholische Kirchengemeinde das Kloster und Ordensschwestern halten Einzug. In den Jahren von 1912 bis 1958 dient das Kloster als Krankenhaus für die Stadt Lügde, danach wird es als Altenheim genutzt. Nach Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen Ende der 1990er Jahre bietet das ehemalige Klostergebäude heute Platz für eine Kindertagesstätte und Bücherei sowie Räumlichkeiten für Veranstaltungen oder Vereinsgruppen unter dem Motto „Kultur im Kloster“.

ehem. Franziskanerkloster Lügde
Mittlere Str. 2 · 32676 Lügde
Kontakt:
Kolpingsfamilie Lügde
Tel. (0 52 81) 96 70 00
www.kolping-luegde.de
Kultur im Kloster
www.kulturimkloster.de
Klosterkultur
heutige Nutzung öffentliche Bibliothek, Kindertagesstätte, Veranstaltungszentrum
Gottesdienste nein
Veranstaltungen ja, eigener Veranstaltungskalender
Klostertourismus
Parkmöglichkeit ja
ÖPNV-Anbindung Bahn, Bus
Besichtigung/Eintritt nein
1749 Gründung durch Franziskaner-Observanten
1812 Aufhebung durch Jerome Bonaparte
1990 Beginn der heutigen Nutzung
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