Die Klosteranlage ist heute im Besitz des Fürstenhauses Bentheim-Tecklenburg. Der westliche Klosterflügel, die ehemalige Behausung der Laienschwestern, wird seit 1984 als katholisches Pfarrzentrum genutzt. Im Nordflügel kann der 2005 renovierte Gewölbekeller des ehemaligen Klosters besichtigt werden.

Kath. Pfarrgemeinde St. Christina
Am Kirchplatz
33442 Herzebrock-Clarholz
Pfarrbüro: Klosterstr. 6
Tel. 05245-2370
www.christina-herzebrock.de

Heimatverein Herzebrock
Möhlerstr. 75a
33442 Herzebrock-Clarholz
Tel. 05245-2785
www.heimatverein-herzebrock.de

Klosterkultur
Gottesdienste katholisch
Führungen auf Anfrage
Veranstaltungen Kirchenmusik
Klostertourismus
Parkmöglichkeit ja
ÖPNV-Anbindung Bahn, Bus
Besichtigung/Eintritt Besichtigung der Heimatstube und der Kirche nach Absprache mit dem Heimatverein
806 Gründung durch Kanonissen
1208 Benediktinerinnen
1803 Aufhebung

860 als Kanonissenstift gegründet, wurde die Einrichtung 1208 in ein Benediktinerinnenkloster umgewandelt. Mit der Säkularisierung im Jahr 1803 erlosch das monastische Leben in Herzebrock.

Der Westturm der heutigen Kirche stammt aus romanischer Zeit (um 1200). Um 1474 erfolgte der Neubau des einschiffigen Langhauses und des Chores im spätgotischen  Stil. Fragmente des gotischen Kreuzgangs sind bis heute erhalten. Im Innenhof des Kreuzganges lag der Nonnenfriedhof. Zwischen 1696 und 1703 wurden Abtei- und Konventsgebäude in schlichtem barocken Stil neu errichtet. 1900/01 erweiterte man die Kirche St. Christina zu einer Basilika.

Quellen:

  • Internetseiten des Heimatvereins Herzebrock e. V. www.heimatverein-herzebrock.de
  • Inertseiten der kath. Kirchengemeinde St. Christina
    www.christina-herzebrock.de

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Fotos: Smith & Jansen (3, 14, 15, 16, 17, 18)