Das Kloster Gehrden ist eine ehemalige Benediktinerinnen-Abtei. In der Klosterkirche St. Peter und Paul, die um 1140 als romanische Pfeilerbasilika erbaut wurde, befindet sich das größte historische Glockengeläut Westfalens. Sehenswert ist die frühere Klosterkirche St. Peter und Paul, in der sich romanische Architektur mit barocker Ausstattung und Elementen des späten Jugendstils verbinden. Außergewöhnlich ist die Zwölf-Apostel-Linde im Schlosspark, deren Stammumfang beachtliche zehn Meter beträgt.

Pastoraler Raum Brakeler Land
Büro: Kirchplatz 8
33034 Brakel
Pastor Detlef Stock
05272 5483

pr-brakel.de

Hotel Schloss Gehrden
33034 Brakel-Gehrden
Tel. 05648-963200
www.schloss-gehrden.de

Klosterkultur
Gottesdienste katholisch, So 10.30 Uhr
Führungen ja
Veranstaltungen Kirchenmusik, sowie Veranstaltungen des Schlossbetriebs
Klostertourismus
Parkmöglichkeit ja
ÖPNV-Anbindung Bus
Besichtigung/Eintritt täglich 8.00 bis 21.00 Uhr
ca. 1142 Gründung
1810 Aufhebung
19652007-2008 Ferien- und Bildungsstätte des Erzbistums PaderbornUmbau und Renovierung des gesamten Schlosses zu einem barrierefreien 4 Sterne-Hotel

Die Anfänge des ehemaligen Benediktinerinnenklosters liegen im Dunkeln – bewiesen ist jedoch, dass die Ordensfrauen 1142 von der Iburg bei Bad Driburg nach Gehrden umzogen. Als Gründer gelten Bischof Bernhard I. von Oesede und der Edelherr Heinrich von Gehrden, der die materielle Ausstattung stiftete, zusätzliche Schenkungen sorgten für einen raschen Aufschwung. Dem Anschluss an die Bursfelder Kongregation (1474) folgte eine weitere Blütezeit des Klosters. Nach der Säkularisation in Privatbesitz, wurden ein Teil der Konventgebäude abgebrochen, der Rest zu einem klassizistischen Schloss umgebaut. Das Gebäude wechselte mehrmals den Besitzer und war beispielsweise in den 1960er Jahren ein Betrieb des Familienerholungswerks des Erzbistums Paderborn. Seit 2007/08 wird es als Hotelanlage genutzt. Quellen:

  • Klosterregion Kulturland Kreis Höxter www.klosterregion.de
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