Die ehemalige Klosterkirche, eine dreischiffige Pfeilerbasilika, wird heute als katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist, Brenkhausen genutzt. Von ihrer ehemals barocken Innenausstattung sind lediglich der Hochaltar und einige Figuren im Hauptschiff erhalten.

Eigentümer des Barockteils des Konventgebäudes hingegen ist das koptische Kloster. Im barocken Klosterflügel sind das Bibelmuseum und eine Ausstellung mit europäischen Kirchenmodellen untergebracht. Einer der Kreuzgangflügel wird als koptischer Gottesdienstraum genutzt. Das Kloster wird größtenteils in Eigenleistung der koptischen Kirche kontinuierlich weiter saniert.

Quellen:

  • Text mit freundlicher Genehmigung der Klosterregion Kulturlandschaft Kreis Höxter
    www.klosterregion.de
Koptisch-orthodoxes Kloster Brenkhausen
der Jungfrau Maria und des heiligen Mauritius

Propsteistraße 1a
37671 Höxter – Brenkhausen
Tel. 05271-18905 oder 36854

www.koptisches-kloster-hoexter.de

Pfarrbüro Brenkhausen
Propsteistraße 3
37671 Höxter-Brenkhausen
Telefon: 05271-2483

Montags: 10-12 Uhr
Donnerstags: 18-20 Uhr

Pfarrer Andreas Wilke
Kirchwinkel 10
37671 Höxter-Ottbergen
Telefon: 05275-634

www.pv-heiligenberg.de

Klosterkultur  
Gottesdienste Mittwoch und Freitag um 7.00 Uhr | Sonntag 10.00-12.00 Uhr
Führungen mit Anmeldung
Angebote Museum mit Ausstellungen, Konzerte
Bildungsangebote/Tagungen ja
Kloster auf Zeit ja
Klostertourismus  
Gastronomie ja
Übernachtung ja
Klosterladen/Kiosk ja
Parkmöglichkeit ja
ÖPNV-Anbindung Bus
Besichtigung/Eintritt Täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr: Eintritt frei| Spenden willkommen
Kloster-Führungen mit größeren Gruppen bitte im Vorfeld anmelden.
um 1240 Gründung (Zisterzienserinnen)
1601 Benediktinerinnen
1803 Säkularisation
seit 1994 Koptisch-orthodoxes Männerkloster

Um 1240 gegründet, wirkten im Kloster Brenkhausen zunächst Zisterzienserinnen und ab 1601 Benediktinerinnen. Ein weiterer großer Einschnitt war die Aufhebung des Konventes im Rahmen der Säkularisation, die für Brenkhausen jedoch nicht das Ende der monastischen Tradition bedeutete. Seit 1994 Kloster und Bischofssitz der koptisch-orthodoxen Kirche, entsteht dort inzwischen ein neues religiöses Zentrum. Ägyptische Mönche und ihre Helfer sanieren momentan einen Teil der lange Zeit ungenutzten Gebäude – der Ostflügel und die Kirche waren bereits in den 1970er Jahren von der katholischen Gemeinde übernommen und renoviert worden. Großgeschrieben wird die Gastfreundschaft: Besucher sind herzlich willkommen und eingeladen, in den Gottesdiensten die Spiritualität der koptischen Kirche zu erfahren.