Nach der endgültigen Aufhebung des Klosters (1833) wurde die Kirche zunächst von beiden Konfessionen genutzt. Sie ist seit 1912 wieder im Besitz der Kath. Kirchengemeinde St. Michael Brakel. Im einstigen Konventgebäude befindet sich heute das Caritaszentrum.

Ehem. Kapuzinerkloster
Standort:
Kapuzinerkirche
Ostheimer Straße · 33034 Brakel

Informationen:
Kath. Pfarramt St. Michael
Kirchplatz 8 · 33034 Brakel
Tel. (0 52 72) 54 83
www.gemeinde-brakel.de

Klosterkultur
Gottesdienste katholisch: werktags 7:00 Uhr; Sonntag 7.30 Uhr
Führungen auf Anfrage
Klostertourismus
Parkmöglichkeit ja
ÖPNV-Anbindung Bahn, Bus
Besichtigung/Eintritt auf Anfrage oder zu den Gottesdienstzeiten
Lokale Besonderheiten Lage in der Innenstadt von Brakel
1644 Gründung
1833 Auflösung
1912 Übernahme d. Kath. Kirchengemeinde St. Michael Brakel

Durch die „Aussaat des göttlichen Wortes“ sollten die Kapuziner, die 1645 nach Brakel kamen, zur Erneuerung des katholischen Glaubens beitragen. Die Stadtväter, die wegen des Verlustes der entsprechenden Hausstätten Steuerausfälle fürchteten, sträubten sich lange, den Mönchen das für die Errichtung eines Klosters gewünschte Areal des Heilig-Geist-Hospitals zu überlassen. Erst 1654 konnten die Bauarbeiten beginnen.

Die Kapuzinerkirche ist das Erstlingswerk des damals 20jährigen Architekten Johannes Conrad Schlaun, der später zum bedeutendsten Barockarchitekten Westfalens avancierte. Die Fassade des vierjochigen Saalbaus mit eingezogenem, gerade geschlossenem Chor und nach Osten anschließenden Brüderchor, ist in schlichtem Barockstil gehalten.

Die Innenausstattung der Kapuziner Kirche wurde ebenfalls nach den Plänen von Schlaun ausgestattet.

Quelle:

  • Text mit fr. Genehmigung der Klosterregion Kulturland Keis Höxter
    www.klosterregion. de