Das Franziskanerkloster Paderborn wurde bereits 1657 gegründet. Die Grundsteinlegung des Klosters erfolgte 1663, die der Kloster- kirche im Jahre 1668. Trotz Säkularisation blieb das Kloster Paderborn bestehen. Lediglich im Kulturkampf wurde es von 1875 bis 1887 aufgehoben. Während des ersten Weltkriegs wurden die Gebäude als Lazarett genutzt. 1945 wurden Kloster und Kirche während eines Bombenangriffs auf Paderborn zerstört. Umittelbar nach dem Krieg begann der Wiederaufbau von Kloster und Kirche, so daß die Kirche bereits 1948 und das Klosterge- bäude drei Jahre später wieder eröffnet werden konnten. Bis 1970 war Paderborn Studienhaus für Theologiestudenten des Ordens. Von 2005 bis 2006 fanden umfangreiche Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen statt. Das Kloster liegt mitten in der Paderborner Fußgängerzone und erfreut sich großer Beliebtheit und reger Frequenz.
Die in Paderborn lebenden Brüder widmen sich der Gesprächs- und Beichtseelsorge an der Klosterkirche, Schwesternseelsorge, Exerzitienarbeit und der Krankenhausseelsorge.
Kontakt / Lage / Info-Links
Westernstr. 19
33098 Paderborn
Tel.: 05251 / 20 19-0
Fax: 05251 / 20 19-19
Möglichkeiten / Angebote
| Klosterkultur | |
| Gottesdienste | katholischSo: 10.00 und 18.30 UhrWt: 9.30 Uhr |
|---|---|
| Führungen | auf Anfrage |
| Veranstaltungen | unregelmäßig – gelegentlich Kunstinstallationen, Kirchenmusik, z.B. Beteiligung am Festival Musica Sacra |
| Klostertourismus | |
| sehenswert | Die Kirche ist 2011 aufwändig renoviert und künstlerisch gestaltet worden |
| Parkmöglichkeit | Parkhäuser und Parkplätze der Innenstadt |
| ÖPNV-Anbindung | Bahn, Bus Padersprinter |
| Besichtigung/Eintritt | die Kirche ist zu den Gottesdiensten bzw. von 10.00 bis 12.00 und von 14.30 bis 18.00 Uhr geöffnet Der Klostergarten ist zugänglich |
| Lokale Besonderheiten | Citylage in der Fußgängerzone „Westernstraße“ in Paderborn |
Klostergeschichte
| 1657 | Gründung |
|---|---|
| 1853 | umfangreiche Renovierung der Kirche nach Plänen des Franziskaners R. Brand OFM |
| 1875–1887 | Aufhebung des Klosters im Kulturkampf |
| im 1. Weltkrieg | Nutzung des Klosters als Lazarett |
| 37.3.1945 | Zerstörung der Gebäude und der Kirche durch Bombenangriffe |
| 1948 | Wiederaufbau und Wiedereinweihung der Kirche |
| 1951 | Wiedereröffnung der Klostergebäude |
| 1908–1969 | Studienhaus für Theologiestudenten aus der Sächsischen Franziskanerprovinz |
| 2005/2011 | Umbau, Modernisierung, Innensanierung der Klosterkirche |
Gegen 1232 kamen die ersten Minoriten nach Paderborn. Sie ließen sich auf dem Gelände am Kamp nieder, dem einstigen Besitz des Grafen von Paderborn. Drei Jahre später werden die Minoriten, die durch Schenkungen und Ankäufe ihr Grundstück erweitern konnten, zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die Reformationszeit läutete das Ende des Klosters ein, dessen Schicksal nach dem Verkauf der Gebäude 1579 bzw. 1582 endgültig besiegelt war.
Im Jahre 1657 erfolgte dann eine zweite Gründung am heutigen Standort in der Westernstraße.
Hier leben zur Zeit 18 Brüder, die sich der Gesprächs- und Beichtseelsorge an der Klosterkirche, Schwesternseelsorge, Exerzitienarbeit und der Krankenhausseelsorge widmen.